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Kameras und Datenschutz am Bau – Ein schmaler Grat

  • Peter Jablonowski
  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Warum Baustellenkameras unverzichtbar sind, aber schnell zur Kostenfalle werden können.


Die Baustellendokumentation hat sich in den letzten Jahren radikal gewandelt. Was früher ein "Nice-to-have" für das Marketing war, ist heute ein kritisches Werkzeug für Beweissicherung, Diebstahlschutz und Projektsteuerung. Doch mit der zunehmenden Dichte an Kameras wächst auch die Aufmerksamkeit der Datenschutzbehörde (DSB).

Das Problem: "Ich filme nur den Baufortschritt" Viele Bauherren unterliegen dem Irrtum, dass Aufnahmen, die "nur" das Gebäude zeigen, unproblematisch seien. Die Realität sieht anders aus: Sobald Personen (Arbeiter, Passanten) oder KFZ-Kennzeichen erkennbar sind, greift die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in voller Härte. Besonders kritisch wird es, wenn Kameras versehentlich öffentliche Bereiche wie Gehsteige oder Nachbargrundstücke erfassen. Die Datenschutzbehörde hat in jüngster Zeit vermehrt Strafen verhängt, wenn Verantwortliche nicht kooperieren oder die Überwachung unverhältnismäßig ist.


Die Lösung: Sicherheit durch Technik Datenschutz darf kein Bremsklotz für Ihre Dokumentation sein. Der Schlüssel liegt in der Technologie. Moderne Systeme bieten "Privacy by Design". Das bedeutet, dass sensible Bildbereiche gar nicht erst gespeichert werden.

  • Privatsphären-Masken: Öffentliche Bereiche werden im Bildsensor dauerhaft geschwärzt.

  • KI-Verpixelung: Personen und Fahrzeuge werden in Millisekunden erkannt und unkenntlich gemacht.


Wer heute noch einfache Webcams ohne diese Funktionen installiert, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch zivilrechtliche Unterlassungsklagen. Setzen Sie auf professionelle Lösungen, die Sicherheit und Compliance vereinen.

 
 
 

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